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Fortsetzung

Die Gedanken fegten durch meinen Kopf, aber über all dem hörte ich mein Herz schlagen, als weigerte es sich zu glauben, was der Kopf ihm zuschrie. Wie sollte ich nochmal eine Trennung überstehen? Schon einmal hatte ich meinen Sohn verlassen. Müsste ich ihn wieder im Stich lassen? Ich schalte mich für meinen Pessimismus. Ich war schon immer lieber pessimistisch gewesen, statt alles mit einer rosaroten Brille zu sehen und ersparte mir manche Enttäuschung. Sollte ich nicht dankbar sein, statt ängstlich an alles Wenn und Aber zu denken? Ich hatte mir oft keine Gedanken über die Zukunft gemacht. Wenn die Zukunft da ist, weiß ich vermutlich die Antworten. Diese Worte waren oft meine Devise.

Irgendwann drehte ich mich nur noch im Kreis. Ich konnte meine Tränen nicht zurückhalten und schluchzte leise. Ich hätte so gern mit jemandem über alles geredet. Aber es ging nicht. Als ich mich immer noch von einer Seite auf die amdere wälzte und in mein Kopfkissen weinte, wurde die ältere Frau, mit der ich den Abtzeil teilte, wach. Sie kam zu mir und strich mir zärtlich eine Haarsträne hinters Ohr. Sie nannte mich liebevoll Kindchen und fragte, ob sie mir irgendwie helfen könne. Ich erzählte ihr meine Geschichte. Während ich sprach, streichelte sie meine Hand. Es tat gut, so gut. Als ich fertig war, sollte ich mich bequem hinlegen, ein paar mal tief ein- und ausatmen, meine Augen schließen, meine Gedanken abschalten und zuhören. Sie las mir aus dem Buch "Der kleine Prinz" vor.

Am Morgen weckte sie mich sanft. Ich entschuldigte mich bei ihr, dass ich sofort eingeschlafen war. Ich erinnerte mich bloß an den ersten Satz des Buches: Als ich sechs war, sah ich einmal eun wunderbares Bilderbuch...                                          

"Sie waren zum Glück sofort eingeschlafen und konnten doch noch drei Stunden schlafen. Vielleicht haben Sie Lust irgendwann es zu lesen", sagte die nette Dame und überreichte mir das Buch. Auf die erste Seite hatte sie geschrieben: Wer an Glück glaubt, der hat Glück."

Ich fühlte mich frisch und voll Energie wie schon lange nicht mehr, und ich war Gott dankbar, dass die längste Nacht meinews Lebens endlich vorbei war.

Fortsetzung "Sieben Tage Budapest oder die kürzeste Woche meines Lebens" folgt.   

28.5.16 02:26
 
Letzte Einträge: Ein Brief an mich selbst, Das Bild, Eine Nacht im Zug oder die längste Nacht meines Lebens


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


unwichtig (28.5.16 03:35)
Ich brauche deine hilfe ich bin 11 und suche gleichältrige
Mädchen auf der Reichenau wie kann ich mal die richtige
Treffen woher weis man das man die richtige hat. ich danke ihnen sehr wenn sie auf meinem blog antworten:
Sucheeinefreundinmit11j

Danke im voraus
DIEGO

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